Tilapia: Ein außergewöhnlicher Wasserbewohner

Gut möglich, dass Sie nur zufällig auf dieser Seite gelandet sind und mit dem Tilapia nur wenig bis gar nichts anfangen können. Vielleicht wissen Sie, dass es sich um einen Wasserbewohner handelt, der dank seines guten Geschmacks schon mal auf dem Speiseteller landet. Dann hört es aber auch schon wieder auf. Keine Sorge, das ist nur verständlich! Denn der Tilapia ist nicht in deutschen Gewässern zu Hause. Und auch in hiesigen Supermarktregalen ist er noch nicht allzu lange zu finden.

Es ist durchaus aber auch möglich, dass sie gezielt nach dem Tilapia gesucht haben und so auf unsere Seite gestoßen sind. Sicher wissen Sie in diesem Falle schon so einiges über diesen Fisch, hatten ihn womöglich auch schon auf dem Speiseteller oder sind gar ein wahrer Insider. Vielleicht wissen Sie dann auch, dass Zucht und Nachfrage nach dem Tilapia in den vergangenen Jahren weltweit außergewöhnlich angestiegen sind und dank moderner Aquakulturen auch kein Ende in Sicht ist. Nein? Unsere Artikel laden Sie ein, mehr über diesen Meeresbewohner zu erfahren. Keine Zeit dazu? Dann möchten wir Ihnen in Kurzform in den folgenden Zeilen den Tilapia-Fisch etwas genauer vorstellen. Vielleicht werden Sie nach einer kurzen Lektüre wahrhaftig auf den Geschmack kommen.

Nun, so viel sollte bis hierhin schon einmal klar sein: Der Tilapia ist ein Fisch. Genauer gesagt, ist er eine zur Gattung der Buntbarsche gehörende Fischart, die ihren Ursprung in den warmen Gewässern in der Nähe des Äquators hat und an ihrer stachelförmigen Rückenflossen erkennbar ist. Es existieren rund 40 verschiedene Arten und noch viel mehr Mischarten. Umgangssprachlich wird der Tilapia auch Petrusfisch genannt, wobei die Hintergründe dieser Namensgebung nicht eindeutig geklärt sind. Fest steht nur, dass es einen Bezug zum biblischen Petrus gibt.

Warum ist der Tilapia so begehrt?

Erstens ist der Tilapia ziemlich anspruchslos. Widerstandsfähigkeit, Gefräßigkeit und Fruchtbarkeit zeichnen ihn aus. Böse Zungen bezeichnen ihn deshalb auch als Ratten im Wasser. Auf jeden Fall hat sich der Petrusfisch rasend schnell verbreitet und lässt sich aufgrund seiner Eigenschaften auch außerhalb seiner heimischen Gewässer leicht in Fischfarmen, sogenannten Aquakulturen, züchten.

Zweitens hat der Mensch weltweit den Tilapia als Speisefisch für sich entdeckt. Er ist gesund, kalorienarm und hat einen süßlichen Geschmack.  Waren es zunächst vor allem die Entwicklungsländer, die den Fisch aufgrund seiner reichhaltigen Nährwerte für sich entdeckt haben, so schwappte er später in die Industrieländer über.

Problemlose Herstellung und beste Voraussetzungen zum Speisefisch führten dazu, dass der Tilapia heute in über 100 Ländern produziert wird.  Mittlerweile ist ein Milliardenmarkt entstanden. In Deutschland herrscht dagegen noch Zurückhaltung. Selbst in kleineren Ländern wie den Niederlanden oder Belgien wurde lange Zeit mehr Tilapia konsumiert als hierzulande.

Tilapia kaufen und zubereiten

Dabei ist er auch preislich äußerst erschwinglich. Wenn Sie Tilapia kaufen wollen, bekommen Sie 100 Gramm des Fisches für rund zwei Euro – eine gute Alternative zu den immer teurer werdenden Seefischen. Für die Tilapia-Zubereitung müssen Sie indes kein Meisterkoch sein. Für leckere Fischfilets reicht eine Garzeit von zehn Minuten völlig aus. Den Zubereitungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Auch können Sie Tilapia braten oder backen. Im Kartoffelmantel mit Blattspinat schmeckt er ebenso wie als Gemüsepfanne aus dem Ofen oder mit Spaghetti. Entscheidend ist, dass Sie bei der Zubereitung des Tilapia Ihren eigenen Geschmack finden. Für welches Tilapia-Rezept Sie sich entscheiden, ist ihrer kulinarischen Phantasie überlassen!

Natürlich wollen wir nicht verschweigen, dass mit der Popularität und der sich daraus ergebenden Verbreitung des Tilapia auch Probleme entstanden, die teilweise immer noch nicht gelöst sind. Stichworte sind hier die Überfischung der Weltmeere, die Verdrängung anderer Fischarten durch den Tilapia, die umstrittene Zucht in Meeresbuchten und der Einfluss des Tilapia auf fremde Ökosysteme. Auf unserer Seite werden deshalb auch kritische Anmerkungen zum Thema nicht verschwiegen.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß auf Tilapia-Fisch.de!

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